Die gesundheitsfördernden Wirkungen der Beeren

Untersuchungen zufolge enthalten in den nordischen Breitengraden wachsende Wildbeeren außergewöhnlich viele Vitamine, Flavonoide, Antioxidanten und andere nützliche Inhaltsstoffe. Aufgrund ihrer positiven Gesundheitsauswirkungen werden nordische Wildbeeren als besonders nahrhafte Superfruits betrachtet. Unsere Beeren wachsen wild. Sie werden von Hand gepflückt und sorgfältig prozessiert. Da wir nur die besten Zutaten und einen hoch entwickelten Herstellungsprozess verwenden, bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe in unseren Beeren enthalten.

Vitamin-C- und E-Gehalt der Beeren

Beeren und Energie

Phenolische Verbindungen in Beeren

Vitamin C ist das bekannteste in Beeren enthaltene Antioxidans. Es schützt den Körper vor einer schädlichen Übersäuerung, hilft beim Bilden der Knochen und Zähne, beugt Entzündungen und Müdigkeit vor und fördert die Verwertung von Eisen. Vitamin C ist auch für die Bildung des für die Zellen wichtigen Stoffes Kollagen unabdinglich.

Hagebutten, Sanddornbeeren, schwarze Johannisbeeren, Moltebeeren und Vogelbeeren enthalten viel Vitamin C. Kein Importobst kommt an den Vitamin-C-Gehalt der oben genannten Beeren heran. Der finnische Ernährungsausschuss empfiehlt als tägliche Dosis für Erwachsene im arbeitsfähigen Alter 75 mg Vitamin C.

Auch Vitamin E ist ein Antioxidans, das den Organismus vor einer Übersäuerung schützt. Vitamin E unterstützt den Aufbau der Zellmembran und schützt Vitamin A im Organismus.

Vitamin E ist der Überbegriff für mehrere Vitamin-E-Verbindungen. Beeren enthalten auch mehr Vitamin E als anderes Obst. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 8 mg für Frauen und 10 mg für Männer.

Kohlehydrate, Fette und Proteine sind Nährstoffe, die Energie für die Aufrechterhaltung und Regulierung unserer Lebensfunktionen, für das Wachstum und die Erneuerung des Gewebes, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur sowie für Arbeit und Sport liefern. Der Energiegehalt von Lebensmitteln ist sehr unterschiedlich, und der Energiegehalt von Pflanzenprodukten ist im Allgemeinen geringer als der von tierischen Produkten.

Beeren bestehen in erster Linie aus Wasser, das 80 – 90 % ihres Gesamtgewichts ausmacht. Der größte Teil der Trockenstoffe sind Kohlehydrate (Ballaststoffe und Zucker) sowie organische Säuren. Beeren enthalten nur wenig Protein und Fett. Weil Beeren nur wenig Fett und viel Wasser enthalten, liefern sie nur wenig Energie. Die von den Beeren gelieferte Energie stammt größtenteils vom Zuckergehalt der Beeren.

Unverdauliche Kohlehydrate werden Ballaststoffe genannt. Zwar kann der Organismus Ballaststoffe nicht in eine verdauliche Form aufspalten, aber sie haben dennoch viele wichtige Aufgaben im Verdauungskanal des Menschen. Nicht lösliche Ballaststoffe erhalten die Darmfunktion aufrecht, und lösliche Ballaststoffe verlangsamen beispielsweise die Entleerung des Magens.

Beeren enthalten sowohl unlösliche als auch lösliche Ballaststoffe, nämlich Pektine. Sie stellen neben Hafer und Gemüse eine wichtige Quelle für lösliche Ballaststoffe in der Ernährung dar. Der Pektingehalt ist bei noch leicht unreifen oder gerade erst gereiften Beeren am höchsten.

Phenolische Verbindungen bilden sich in Pflanzen, und es gibt in der Flora Tausende unterschiedlicher dieser Verbindungen. Sie wirken sich auf unsere Lebensfunktionen, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit aus.

Eine Gruppe der phenolischen Verbindungen, die Flavonoide, sind pflanzliche Stoffwechselprodukte, die zum  Abwehrsystem aller Pflanzen gehören. Im Organismus des Menschen fungieren sie als effektive Antioxidantien. Flavonoide können ebenso wie andere Antioxidantien (wie Vitamin C und E) den Körper vor einer Übersäuerung und den damit verbundenen Krankheiten schützen. Außerdem haben Untersuchungen ergeben, dass Flavonoide zahlreiche weitere Auswirkungen auf die Gesundheit und die Funktionen des Organismus haben.

Die häufigsten Flavonoid-Quellen sind Gemüse, Obst, Beeren, Tee und Rotwein. Der Flavonoidgehalt wechselt alljährlich und hängt unter anderem von den Umgebungsfaktoren ab. Anthocyane sind mengenmäßig die wichtigsten Flavonoide in Beeren. Sie sind besonders reichlich in kräftig gefärbten Beeren wie Waldbeeren, Krähenbeeren, Aroniabeeren und schwarzen Johannisbeeren vorhanden.

Anthocyane verleihen den Beeren ihre rote oder blauschwarze Farbe. Untersuchungen zufolge sind Beeren die besten Anthocyan-Quellen in der finnischen Ernährung.

Proanthocyanidine sind eine Gruppe der phenolischen Verbindungen. Aufgrund ihrer Pfenolstruktur fungieren Proanthocyanidine ebenso wie andere phenolische Verbindungen als Antioxidantien 

Anfänglichen Untersuchungen zufolge enthalten Preiselbeeren seltene kurzkettige Proanthocyanidine, die einigen Untersuchungen zufolge vor Blasenentzündungen schützen.